Ausgehend von der Pumpstation im Knoten 1 wird im Zuge des Einreichprojektes 2024 die bestehende Hauptversorgungsleitung (AZ DN150, BJ 1964) bis zum bestehenden Schieberschacht Nr. 1 im Knoten 4, auf Grundstück Nr. 164/1 KG 72196 Waltendorf durch Neubau in PE100-RC DN/OD180 PN16 saniert. In diesem Trassenabschnitt kam es in den letzten Jahren bereits zu alterungsbedingten Rohrnetzschäden.
Für die Sanierung der Versorgungsleitung durch Neubau wird der bestehende Falkensteinerbach im Nahbereich der Pumpstation durch Unterfahrung gequert. Die Querung erfolgt dabei rd. 1,5 m unter der Bachsohle auf eine Länge von rd. 4 m.
Um bei Ausfall der UV-Anlage und vor deren Wiederinbetriebnahme eine gesicherte Ausleitung von unbehandelten Brunnenwässern zu gewährleisten, wird nach der UV-Anlage eine Überlauf- und Entleerungsleitung über automatische Absperrschieber hergestellt. Bei einem Stromausfall oder einer zu hohen Trübung des Brunnenwassers, welche eine fachgerechte UV-Desinfektion verhindert, wird automatisch der Schieber in der Versorgungsleitung geschlossen und parallel dazu der Schieber in der Überlauf- und Entleerungsleitung geöffnet. Zeitgleich wird die Pumpe heruntergefahren. Da durch die parallele Steuerung mit der Stromversorgung der Brunnenwasserpumpen jeweils nur kurzzeitig eine Ausleitung des Brunnenwassers erfolgt, kann für die rd. 3,50 m PE100-RC DN/OD110 PN16 Überlauf- und Entleerungsleitung vereinfacht ein, mit der gegenständlichen Ausschreibung anzubietender Betonfertigteil-Sickerschacht DN1000 (inkl. Sickerkörper im Ausmaß von 2,0 x 2,0 x 0,5 m) im Außenbereich errichtet werden.
Die bestehende Versorgungsleitung PE DN1 für die Versorgung der 3 Objekte in der Trettnigstraße wird mit rd. 2,0 m PE80 DN/OD32 PN10 auf die neu verlegte Versorgungsleitung PE100-RC DN/OD180 PN16 umgeschlossen. Im Bereich des Anschlussknotens wird zur Sicherung der beiden Absperrschieberkappen ein Schacht DN800 mit Verschlussdeckel 400kN im Grünbereich hergestellt.