Die ÖBB Technische Services GmbH schreibt im Zuge des Neubauprojektes DANI 3 mehrere Gewerke aus. Hinsichtlich der geplanten Gebäudeabbrüche (Kesselhaus Obj. 16, Feuerwehr Obj.15) ist der im Nahbereich verlaufende Bestandshauptkanal (gemauerter Kanal) zur Aufrechterhaltung des Entwässerungssystem für Regen- und Schmutzwasser am Betriebsgelände umzulegen. Der neue Kanalstrang wird abschnittsweise errichtet, sodass gewährleistet werden kann, dass der Werksbetriebes nur geringfügig eingeschränkt wird. Folgende Bauarbeiten sind umzusetzen:
Parallel zu Gleis 927 zwischen Lager, Railjet-Halle, Kesselhaus und Feuerwehr wird auf mehreren Etappen ein Mischwasserkanal aus Stahlbetonrohren (Eiprofil 800/1200) gebaut. Für die Errichtung ist der Bereich abschnittsweise (ca. 5 Abschnitte je 20 m) mit Grabenverbau auszuheben und etwaige Leitungsquerungen zu sichern. Der untere Bettungsbereich des neuen Stahlbetonrohres und der Bereich von gegebenenfalls querenden Rohrleitungen unterhalb des Kanals sind mit Beton zu verfüllen. Die Künette wird vorläufig bis auf Höhe der Geländeoberkante hinterfüllt und verdichtet bis die Asphaltierungsarbeiten großflächig durchgeführt werden können.
Die Anschlussschächte der neuen Kanalführung am Bestandskanal sind in Abstimmung mit dem Betrieb an je einem (nicht regnerischen) Wochenende herzustellen. Zu dem Zeitpunkt ist das Hauptentwässerungssystem durch den AN umzuleiten ist, damit die Entwässerung aufrechterhalten werden kann.
Der Bestandskanal wird nach der Herstellung des Anschlussschachtes im Südosten (Richtung Grillgasse) verschlossen und mit einer Anbindung geringen Durchmessers an den großen Schacht (DN2000) angeschlossen werden. In diesen Leitungsstrang werden die Oberflächenwässer des Umschlagplatzes und die Schmutz-/Regenwässer der Feuerwehr Obj. 15, Kesselhaus Obj. 16 und des Bürogebäudes Obj. 10 eingeleitet. Im Bereich des zweiten Anschlussschachtes (DN1500) im Nordwesten in Richtung DANI-Hallen wird der Bestandskanal dicht verschlossen. Der verbleibende Leitungsstrang des bestehenden Kanals muss bis zum Abbruch der Gebäude und der Neugestaltung der Außenanlagen wegen der vielen bestehenden Leitungsanschlüsse erhalten bleiben.
Einlaufschächte, die im Zuge der Grabungsarbeiten abgetragen werden, werden neu errichtet. Die Entwässerungsleitungen werden in den neuen Kanalstrang eingebunden.
Gleichzeitig wird das Gleis 927 rückgebaut. Der Prellbock von Gleis 927 soll schonend demontiert und für bis zur Wiedermontage am Werksgelände zwischengelagert und geschützt werden. Die Entsorgung des Aushub- und Abbruchmaterials erfolgt durch die ÖBB-ES.
Zur Aufrechterhaltung der betrieblichen Fahr- und Manipulationswege (LKW, Stapler) sind an 3 – 4 Stellen Überfahrtsplatten (Stahlplatten) zu legen bis die Asphaltierungsarbeiten zur Befestigung der aufgegrabenen Flächen erfolgt sind.
Basisangebot