Die ÖBB-Infrastruktur AG entwickelt kapazitäts- und qualitätsoptimierten Fahrpläne für das österreichische Schienennetz für den Zeithorizont ab 2026. Rückgrat bildet dabei der nationale integrierte Taktfahrplan. Für die Südstrecke von Wien in Richtung Graz und Villach bzw. Slowenien und Italien zeichnet sich aufgrund von Anmeldungen mehrerer Verkehrsunternehmen ein Bedarf für einen Ausbau des Trassenangebots für den Personenverkehr ab. Hierzu sollen im Rahmen der hier angefragten Untersuchung für den Horizont mit Inbetriebnahme des Semmering Basistunnels (2030+) verschiedene Fahrplanvarianten entwickelt und mit dem 2023 von SMA in Zusammenarbeit mit der ÖBB-Infrastruktur AG entwickelten Bewertungssystem für Netzfahrplanvarianten bewertet werden. Insbesondere die Auswirkungen auf den Güterverkehr sollen damit aufgezeigt werden.